Donnerstag, 2. März 2017

Wenn die Hose mal nicht passt....

Einen schönen guten Abend ihr lieben Mitleser,

Ich muss euch etwas erzählen:

Meine Tochter hat sich vorgestern etwas für Ihre Barbie Puppen gekauft. Sie war so stolz darauf auch etwas für ihren Ken gefunden zu haben und kaufte ihm einen Smoking. 
Als wir dann zu Hause waren und sie die Sachen gleich den Puppen anzog, kam sie verzweifelt zu mir und meinte:
"Meinem Ken passt die Hose nicht!"
Ich schaute mir das Spektakel an und beruhigte sie erstmal. Ich half ihr natürlich dabei die Hose über die verflixten Oberschenkel zu bekommen. Aber... so sehr ich auch zoppelte und zog, der gute Mann blieb drin stecken. Also, alles auf Anfang...
Ich zog ihn aus und versuchte es erneut von Anfang an.
Und da passierte es: 💥RAAAAAATSCH!!!!⚡️
Die Hose riss einmal zwischen den Beinen durch😤. Nun standen meiner Tochter die Tränen in den Augen. Sie sah mich total traurig an und die Tränen kullerten ihr gerade so herunter..... ich böse böse Mutti.... hatte diese nagelneue Hose geschrottet 😡
Da kam mir ein Blitzgedanke💡, wie ich sie wieder aufheitern konnte:

Wir setzten uns zusammen und ich versprach ihr, nicht nur die Hose zu reparieren, nein, sie gleich auch etwas breiter zu machen, damit sie leichter und wirklich  über die Oberschenkel geht.
Sie suchte sich den Stoff aus und ich machte mich auf zur Maschine. 
Jetzt passt das gute Stück dem Ken wie angegossen und er leuchtet sogar im Dunkeln✨😊😁😅. 








Ich habe wieder eine fröhliche Maus zu Hause und die kleine Schwester hatte sogar beim Fotografieren ihren Spaß dabei😃.
Sie holte dem Ken gleich mal Verstärkung und so zeigen alle seine Beine. 😅😅😅
Ich bin froh und wir können alle lachen.
In diesem Sinne.... lasst nichts unversucht.!!
🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸🌺🌸
Eure Sonja

Mittwoch, 1. Februar 2017

Neues Design

Hallo ihr Lieben,

Nun melde ich mich wieder zurück, nach so einer langen Zeit.
Es ist viel passiert und ich hatte einfach keine Gelegenheit dazu, darüber zu berichten. Aber!!! Das werde ich nachholen. Wirklich.
Als aller Erstes möchte ich euch mein neues Desig präsentieren.
Ich habe ein neues Logo erstellen lassen und die liebe Fräulein Hasenfuß hat es genau treffend umgesetzt.

Jetzt würde ich gerne eure Meinung dazu wissen. Wie findet ihr das neue Titelbild?
Es hat sogar ein klein wenig Ähnlichkeit mit mir. Dieses ist aber auch so gewollt. ;-)

Alle Teile die ich fertige, werden von mir mit Liebe von Hand gefertigt. 

Ob es backen ist, oder auch eine runde basteln mit den Kindern oder einfach nur kochen. Wenn da keine Liebe drinsteckt, wie würde es dann aussehen, schmecken oder riechen?? 
Buuäähh das will ich gar nicht wissen....

Deshalb steht es auch als mein Leitsatz drunter. Denn nur wer mit Liebe sein Wissen paart, erhält dann wunderbare Ergebnisse auf die man dann stolz sein kann.

Ich freue mich auf ein frisches und neues Jahr 2017 mit viele weiteren Veränderungen.

Auf Bald
Eure Sonja von Elebätsch

Freitag, 20. Mai 2016

Dürfen es ein paar Kurven mehr sein?

Hallo liebe Leser,

lange habe ich mich nicht getraut etwas für mich zu nähen.
Nun, oft lag es nicht nur an der "nicht vorhandenen" Zeit, sondern auch an der wenigen Motivation, sich selber etwas tolles zu nähen.

Ich bin nicht sehr groß  und trotzdem habe ich Schnitte gefunden, die ich wunderbar schmeichelnd finde und das nicht nur für die Seele, sondern auch für die "etwas aus der Form geratene" Figur.
Sind wir mal ehrlich: Fast jeder hat irgendetwas an seinen Proportionen auszusetzen! Mal mehr und mal weniger....
Ich habe ein paar Kurven mehr, na UND!?!
Es geht doch darum, dass man diese Kurven schön einpackt und sich dabei wohlfühlt.

Die geeigneten Schnitte dazu habe ich bei Schnittgeflüster und bei Erbsünde gefunden.

Ich sah vor längerer Zeit mal ein Stoffdesign bei Astrokatze in traumhaften Farben.
Nach einer Weile fand ich ein Stoffpaket aus genau diesem Stoff bei Villa Fadengrün und wusste: "Das wird ein Oberteil für mich gaaaaaanz alleine!!!"
Mit dieser Erkenntnis kaufte ich dieses Stoffpaket und in diesem Moment wurde mir klar, es wird eine Gula von Erbsünde! 
Ein Fledermausshirt der besonderen Art. Es ist einfach sehr gut geeignet um schwabbelige Oberarme zu kaschieren und dabei den Wohlfühlfaktor nicht zu verlieren.
Bis zur Vollendung meines Traumoberteils verging aber fast ein Jahr. Uuuuaaaahhh denkt einer waaaasss?? So lange?? Ja!!! Ich hatte eine Menge anderer Sachen zu tun und etwas für mich nähen, hat nicht wirkllich Priorität. Aber immerhin habe ich den Stoff und die Idee im Kopf. Vor meinem inneren Auge sah ich es schon fertig genäht. Hachh......

Letzte Woche hatte ich wirklich Zeit dafür und machte mich and Werk:






Aber Hallo.... was soll ich denn, bei meinem ausgewählten Schnitt, mit nur einem halben Meter Material machen, wenn ich in Gr. 44 was nähen will?? Ach nööööö.... daran habe ich gar nicht gedacht und nun saß ich da, vor einem halben Meter Traumstoff mit nochmal einen halben Meter grauem Kombistoff. Hach.... die fühlen sich aber soooo gut an!!! 
Den Gedanke verwerfen??? NEIN!!! Das kommt gar nicht in Frage!!!
Nun ich überlegte hin und her, legte die Stoffe hin, aber es brachte nichts! Ich hatte zu WENIG Stoff davon! Mist Mist Mist!!! 
Als ich so nachdachte, schoß mir ein Foto in den Kopf, das ich mal gesehen hatte. Da sah ich eine fröhliche Dame auf einem Bild, die ein Oberteil genäht hatte, das vorne aus zwei Stoffen bestand und diese diagonal verliefen. Das war doch interessant.... Aber!!!! Diagonal??? Nöööö!!!! Das will ich nicht! 
Ich mag es nicht so gerade! Ich liebe Kurven!!!! Also gut! 
Ich muss den Schnitt teilen, so teilen, das ich beide Stoffe so kombinieren kann, das es für die Vorderseite passt.
Nun! Da schaute ich mir meinen Schnitt an und überlegte hin und her.... Schließlich hat mein Traumstoff vorne auch Kringel drauf und keine gerade Linien.
Also!! Beim besten Willen, kann ich mir eine gerade gesetzte Naht vorne NICHT vorstellen!
Außerdem würde sie vorne, wie ein Pfeil: "Hier nach unten!" aussehen. NÖÖÖÖ!!!!
Warum? Na, weil der Schnitt im Stoffbruch liegt. Ich wollte etwas haben, das auf beiden Seiten dann gleich auissieht, aber charakteristisch vom Oberteil nichts wegnimmt.
So setzte ich eine Menge Linien auf das Papier, aber genauso oft radierte ich wieder. 
Also nochmal von vorne.... Ich setzte eine diagonale Linie WIE??? Diagonal??? Das will ich doch nicht!!! Ja Genau... diese diente mir nur als Richtung! Denn es sollte nicht wie irgendwie aussehen, sondern schon etwas mit Niveau! Also rechnete ich, legte mein großes Lineal hin und zeichnete. 
So... die Linien sehen gut aus. Da würden beide Stoffe gut hinpassen. Nur Linien?? Geht ja gar nicht!! Etwas mit mehr Kurven muss her! Zirkel! Mein Sohn hat doch einen. Tja... Nur der war in der Schule... Gut... hmmmmm.... rund...rund... ahhhhh.... diese Kleberolle ist rund und nicht zu groß....
Nun legte ich los und zeichnete meine Kurven! Wow!! das kommt doch mal gut. Seht ihr das oben auf dem Bild?? KURVEN!!!
So! Jetzt habe ich es, ich bin mal gespannt, wie es dann aussieht. Das Nähen war schwieriger als ich dachte. ich setzte mich an meine Overlock und nähte meinen Traum zusammen. Doch dieser wölbte sich am Anfang so stark, das ich fast verzweifelte. So kann ich es nicht lassen..... du meine Güte! Was habe ich in meiner Rechnung denn falsch gemacht?? Ich habe die Nahtzugabe nicht vergessen und das Ganze ohne zu festes ziehen zusammengenäht. Diese Kurven erwiesen sich als ganz schön knifflig. Aber was soll ich sagen, auch das war kein Grund mich daran zu hindern, MEIN Oberteil fertig zu nähen. Nachdem ich alle Nähte zusätzlich gecovert und danach gebügelt hatte, sah es seeeehr gut aus! Ich konnte mein Werk vollenden.

Voller Stolz und Tatendrang, mehrere zu machen, möchte ich euch nun meine Gula von Erbsünde zeigen. 









Dürfen es ein paar Kurven mehr sein?? Ja!!! Auf jeden Fall!!!

Und damit wünsche ich euch allen ein schönes und sonniges Wochenende!

Eure Sonja von Elebätsch

Donnerstag, 24. März 2016

So erleben die Senioren ein Stück weit ihre eigene kleine Zeitreise.....

Hallo Ihr Lieben,

heute widme ich den Post einer ganz besonderen Sache.
Ich möchte euch von einem Projekt erzählen, das ich vor einiger Zeit mit einer lieben Freundin zusammen ins Leben gerufen hatte.
Ja... es ist schon über zwei Jahre her, als ich gefragt wurde, dieses zu machen.
Nun... ich muss mal kurz zu den Anfängen zurückschrauben.
Also.....
Meine Freundin, die in einem Seniorenheim arbeitet, fragte mich, ob es möglich sei für ihre Senioren etwas zu nähen.
Ich war neugierig, was sie damit meinte und fragte sie um was es denn genau geht.
Sie arbeitet mit an Demenz erkrankten Senioren zusammen und hat schon öfters beobachtet, dass diese sehr oft Beruhigungsmittel verabreicht bekamen. Meine Freundin wollte es etwas einschränken, indem man für die Senioren, passend zu ihrer Person, eine Art Beschäftigungstherapie ins Leben ruft.
Ich bin immer noch ganz Ohr und fand die Idee richtig gut, nur fragte ich mich, wie ich dabei helfen könne.
Nun. Sie erklärte mir, dass es Nesteldecken gibt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich von so etwas noch nie gehört und fragte natürlich nach. Hier kam ihre Beschreibung:

Eine Nesteldecke ist für die Senioren, die an Demenz erkrankt sind. Daran können sie ihre Finger beschäftigen. Denn oft sind diese Leute sehr nervös und hibbelig. Durch die vielen verschiedenen Elementen wie z.B. Taschen zum etwas heruasholen oder darin verstecken, Reißverschlüsse zum auf und zu machen, verschiedene Materialien zum erfühlen, etwas zum auf- und wieder zuknöpfen, Schnüre zum etwas herumwickeln und und und etc..... kann man diese Personen sinnvoll eine Weile beschäftigen und sie brauchen dann weniger Medikamente. In manchen Fällen konnten sich dann die Senioren wieder an Dinge erinnern, die vorher weg waren. Solche Reize für das Gehirn seien gut und fördern auch die Konzentration und ein Stück weit auch die Erinnerung. So erleben die Senioren ein Stück weit ihre eigene kleine Zeitreise.

Aber folgende Kriterien kamen von meiner Freundin noch dazu
  • Die Decke darf nicht zu wild sein, denn zu viel drauf, verursacht nur, das es nervös macht und dann überfordert die Sinne, anstatt beruhigend zu wirken. 
  • Es darf auch nicht zu bunt sein. Mit der Decke möchte man ja erreichen, dass sich die Senioren wieder ein Stück weit erinnern können. 
  • Die Sachen müssen sehr fest und gut vernäht werden, denn die Menschen besitzen eine unheimliche Kraft und zoppeln daran sehr gut herum. 
  • Es muss auch waschbar sein, also kamen nur Elemente in Frage die auch Waschgänge überleben. 
  • Außerdem darf sie nicht zu groß sein, damit die Leute jeden Zipfel der Decke gut erreichen können.
 
In meinem Kopf ratterte es nur so.... manchmal dachte ich, man konnte es hören....das rattern, denn es war schon spannend diese Elemente auf eine Decke zu bekommen.
Nach kurzem nachdecken, sagte ich zu und lies mich auf dieses Projekt ein.

Ich formte für Ihre Abteilung zwei Decken und was soll ich sagen, diese sind heute noch dort im Einsatz und sind total froh darüber, den Senioren eine Alternative zu den Beruhigungsmitteln bieten zu können.

Ich habe beim Einzug in unserer Wohnung einen ganzen Schrank voll Stoffe gefunden. Diese Stoffe sind hauptsächlich aus den 60er und 70er Jahren, als es bei uns in der Gegend noch einige Webereien gab. Dieser Fund ist in einem makellosem Zustand. Aus den Stoffen (alle Baumwollstoffe) nähe ich die Nesteldecken heute noch für jede Person individuell. Manche haben sehr alte Musterungen und das macht jede Nesteldecke zu einer Zeitreise in die jeweilige Vergangenheit der Senioren.
Ich finde die Decken heute noch spannend herzustellen und packe in jede einzelne mein Wissen und die Kreativität hinein. Es bleiben alle für sich ein Unikat und wird auf Wunsch genäht. Außerdem beachte ich bei jedem Stück die Persönlichkeit der Senioren, für die es bestimmt ist. Z.B. Mann oder Frau, motorische Fähigkeiten wie steife Finger oder zitterig, oder Hobbies die ich mit einfliessen lassen kann.

Aber schaut mal selbst, hier zeige ich euch mal einige Bilder davon:


Diese Decke hier ist die große Variante mit 3x4 Quadrate und eignet sich sehr gut um entweder auf den Schoß oder auf das Bett gelegt zu werden. Man erreicht alle Quadrate und wenn man sie dreht, ist sie wieder von neuem interessant:


Ich habe an die Wünsche gedacht: Etwas herausholen und wieder zum verstecken und auch verscheidene Meschanismen zum öffnen und schliessen der Taschen. Hier z.B.: Klettverschluss:




Auch wie man hier gut sehen kann, ist es von mir selbst so durchdacht, dass sich nicht zwei gleiche Dinge nebeneinander befinden. Es gibt immer ein Thema pro Quadrat:


Ich habe auch den Wunsch nach einer kleineren Decke genäht. Diese ist gemacht, um an den Rollstuhl zu befestigen. 
Dadurch, dass die Decke eine ganze Reihe weniger Quadrade hat, kommen die Senioren sehr gut an alle hin und man muss sie nicht drehen. Die Bänder an den Seiten helfen es am Rollstuhl zu befestigen, damit sie nicht vom Schoß rutscht.



Auch hier gibt es verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten:



Jede einzelne Decke wird genau abesprochen. Ich versuche möglichst, die Hobbies oder andere Themen in die Decken ein zu arbeiten, so wird jede einzelne besonders, einzigartig und persönlich. 

Hier nähte ich z.B. eine Decke für einen Herren, der in den jungen Jahren sehr viel mit Autos zu tun hatte. Es befand sich nicht nur vieles zum fühlen,  sondern auch echte Autoschlüssel, die ich mit hineingenäht hatte. So fand der Herr anstatt nette kleine Tierchen, hier Autoschlüssel in den Taschen.


Ansonsten gibt es in den Taschen, kleine Tiere oder Fühlsäckchen zum immer wieder herausholen und verstecken. Diese habe ich mit einem Band versehen und in der jeweiligen Tasche fest vernäht. Somit verliert man den Inhalt der Tasche nicht.


Auch spezielle Wünsche arbeite ich ein:
Wie man hier sehen kann, ist es bei dieser Decke das Thema fühlen:
Diese Person, die meine genähte Decke bekam, war leider schon etwas eingeschränkt in der Motorik. 
Daher war es der Wunsch, eine Decke genäht zu bekommen, die keine Knöpfe und schwer zu öffnenden Elemente hatte (z.B. Reissverschlüsse). Dort kamen meine ersten Magnete in den Einsatz, eine Menge leicht zu bedienende Klettverschlüsse und viele verscheidene Strukturen der Stoffe zum erfühlen. 
Dabei achtete ich auf die anderen Sinne, z.B: hören. 
Deshalb verarbeitete ich bei dieser Decke vermehrt Rasseln, Quitschen und Knisterfolie. 
Man konnte es nicht sehen, aber man hat es gehört :-).





So.... das war mal ein kleiner Einblick in meine Arbeit mit den Nesteldecken. Ich freue mich über jedes einzelne Stück, das ich für einen Menschen nähen darf und ihm vielleich somit helfe ein Stück seiner Erinnerung wieder zu erlangen.

In diesem Sinne....
Habt ein schönes Osterfest und genießt die Tage

Eure Sonja von Elebätsch  

Sonntag, 7. Februar 2016

Wenn die Leiter nicht groß genug sein kann....

Hallo ihr Lieben,

heute ist ein etwas trauriger Tag für mich. Eigentlich ein feierlicher, aber diese Person weilt nicht mehr unter uns, daher ist es nur in Gedanken ein gemischter Tag.
Nun... heute wäre mein Vater 79 Jahre alt geworden.
Ich denke oft an ihn, denn er hat mir so vieles gelehrt.
Nicht nur, dass man etwas so sehr und bedingungslos lieben kann. Sondern er hatte auch immer so eine gute Menschenkenntnis und hörte oft auf seine Gefühle und behielt immer Recht. Er hat mich gelehrt, diese Gefühle nicht zu ignorieren und auch auf seinen Bauch zu hören. Seine Weisheiten haben mich schon sehr oft vor Schlimmeren bewahrt.
Als mein Vater erfuhr, das er krank war und das unheilbar, hat er es sich nicht anmerken lassen. Einige Jahre später kam ich aber doch dahinter, das etwas nicht stimmte und da bestätigte sich mein Verdacht. Es war ihm nicht Recht, das ich es wusste, denn er wollte niemand zur Last fallen.
Trotzdem hatte er sein Lachen, sein Stolz, seine Liebe, sein Humor und sein Leben nicht nehmen lassen. Er meinte immer:

Was nützt einem das ganze Geld, wenn man nicht lebt und Spaß hat, lachen kann und sein Leben in vollen Zügen genießt!!!

Denn der Reichtum in uns ist nicht den, den man kaufen kann.

Was wichtig ist, das sind der Geist
die Taten und die Gefühle jeden Einzelnen, 
der in die Gesellschaft eintaucht, 
wie Wassertropfen, die, 
einer nach dem Anderen einen riesigen Ozean bilden, 
der die Welt erfüllt. 

Klar gab es immer wieder Rückstöße, aber diese machten uns stärker und irgendwie lernt man, das Leben anders zu schätzen und geniesst jede Minute davon bewusster.

Ich möchte nicht aufhören an ihn zu denken. Warum? Er besucht mich ab und zu in meinen Träumen und das finde ich nicht mehr unheimlich, im Gegenteil. So habe ich wenigsten manchmal die Gelegenheit ihm dafür zu danken, das er mein Vater war. 







 
 Ihr Lieben, seid stark! Lebt! Genießt! Lacht! Habt Freude!

Vergesst NIE: Ihr formt das Leben und nicht das Leben euch!!


Eure Sonja von Elebätsch
 

Samstag, 30. Januar 2016

nun wird es etwas sportlich....

Hallo liebe Leser,

heute möchte ich euch etwas sportliches berichten.
...naja... sooo sportlich ist es zwar nicht, aber irgendwie ja doch... hihi...
Ich wurde gefragt, ob ich einen Turnbeutel für ein Kindergartenkind nähen könnte.
Ich habe natürlich gleich "JAAA" klar, mache ich! Geantwortet.
Ist ja nicht so schlecht! Danach grübelte ich und stellte fest, das ich so etwas noch nicht gemacht habe. 
Also stöberte ich meine Schnitte durch und siehe da! Ich wurde doch tatsächlich fündig.
Gesagt getan!
Pustekuchen! Nachdem ich die Anleitung durchgelesen hatte, stellte ich fest, das ich keine geeignete Kordel hatte. 
Nun, das ist ja kein Probleeem, dachte ich und wollte bei meinem Lieblingslieferanten diese Kordeln bestellen. 
Weit gefehlt! Keine Lieferbar... Nanu... machten gerade vielleicht viele Leute Turnbeutel??
Na gut... den nächsten Stoff Dealer hatte welche und sogar eine Menge Auswahl... Super... Nun hieß es warteeeennn.....
Aber ich habe ja noch mehr hier liegen zum nähen, ist ja nicht so, als ob es mir langweilig werden würde....
Und Mutti muss ja auch den ganzen Haushalt machen und und und... und alles was noch dazu gehört...
Als ich das Paket bekam, legte ich los und es funktionierte auf Anhieb so gut, das ich gleich noch einen zweiten nähte. 
Im Adventskalender von #allesfürselbermacher, war dieser tolle Baumwollstoff am Nikolaustag drin und dieser wurde nun ein Turnbeutel. Es wollte nichts anderes werden. Denn es passte einfach.
Wie?? was?? Das glaubt ihr nicht?? Na dann schaut mal hier...

 Also ich finde schon, das es einen Turnbeutel werden wollte. Der Stoff ist wunderbar griffig und sehr stabil. 

Der andere Turnbeutel ist für ein Junge. Was liegt da näher als einen Stoff, der eindeutig jungstauglich ist.
Wie... na klar... TOTAL jungstauglich.... schaut selbst...


Sodele... in meinem neuen Post, werde ich von meinem anderen großen Projekt berichten.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende
und auf Bald...
eure Sonja von Elebätsch

Montag, 25. Januar 2016

Wenn man nicht zum Nähen kommt....

Hallo meine Lieben Leser,



Ich möchte euch etwas berichten.


Seit längerem hatte ich vor einige Kleider zu nähen. 


Nun habe ich es endlich geschafft dieses umzusetzen. 


Ich wollte eigentlich in den Ferien das Eine oder Andere nähen, aber ich musste erst mal meinen Arbeitsplatz neu organisieren. 


Ich besitze kein eigenes Zimmer zum nähen, deshalb ist meine Nähecke im Esszimmer (das wiederum schon eine stattliche Größe hat). Nun... soweit so gut. Ich bekam einen tollen Schrank geschenkt, indem ich viele Stoffe einsortieren konnte


Trotzdem flatterte mir noch genug Kleinzeug in der Gegend herum und meine Ecke kam mir so unsortiert vor. Tja... wenn Mutti unzufrieden ist und sich unwohl fühlt, musste eben etwas geschehen...


Deshalb machten wir, noch in den Winterferien, einen Ausflug zum schwedischen Möbelhaus und Mutti holte sich viele Dinge zum Sortieren auf kleinstem Raum.


Danach ging ich gleich ans Werk und dabei fiel mir auf, wieviele Sachen ich doch habe. Sachen, an die ich gar nicht mehr dachte! Das war mir persönlich etwas peinlich, denn meine Ecke ist doch gar nicht soooo groß, als dass ich dort Dinge nicht mehr sehe. Hmmmm.... es war mir auch etwas rätselhaft wie ich an manche Dinge nicht mehr dachte. Schöne Dinge und nützliche Dinge.


Ebenfalls ärgerte ich mich darüber, dass ich den Esszimmervorhang als Ablage für meine Schnitte benutzte und sie dort der Reihe nach mit Klammern befestigte. 


Nun konnte ich alles, wirklich komplett sortieren und in ein schönes Regal ablegen, Kleinzeug in passenden Schubfächern hineinlegen und die Schnitte mit einem neuen Ordnersystem aufräumen.



Deshalb, kam ich nicht so schnell zum nähen. Aber.... ich habe zwei Kleider fertig bekommen, die anderen waren schon etwas früher fertig.



Da ich beim Probenähen bei Smalino dabei war und es mega aufregend und spannend sowie sehr inspirativ war, habe ich den Kleiderschnitt geschnappt und meinen Mädels davon welche genäht.



Diese Kleider sind bequem, darüber hinaus je nach Stoffwahl können sie sehr elegant wirken, besonders wenn man sich für den Fake Bolero entscheidet. #Festtagskleid


Ich hatte am Anfang echt gewaltigen Schiss davor einen "Fake Bolero" zu nähen. Aber die Erklärung im Schnitt ist so super, dass ich gar nicht mehr ohne diesen nähen möchte.



Der Schnitt des Kleides kommt hier so gut an, dass ich schon mehrere Kleider anfertigen durfte und es noch ein paar mehr werden. Es macht so Spass und eine Freude, es zu sehen, das die Kinder diese Kleider mit Stolz tragen.


Durch den Tragekomfort des Kleides, ist es auch durchaus Kindergarten geeignet.



Ihr wollt ein Bild? Nein!! Ihr bekommt gleich mehrere Bilder von fünf!! verschiedenen Kleider!!! 



Da die Kinder es meistens bunt lieben im Kindergartenalter, sind viele Ausführungen (nach Kundenwunsch und Kinderwunsch) eben sehr farbenfroh:


Dieses süße Kleidchen ist in Gr. 110/116 und hat ein sehr tolles Glitzerpupseinhorn vorne drauf.




  


 

Eine Variante für die "nicht pink" Liebhaber in der Gr. 140:




 Diese Variante hier ist eine für die Meerjungfrauen, die gerne bei den Sternen schwimmen in der 
Gr. 110-116:





 Ja hier kommt "Bibi und Tina" und es ist ein Kleid, das ein Mädchen nächste Woche zu ihrem Geburtstag bekommt in der Gr. 122/128:





 Ich hoffe doch sehr, das es euch gefällt und freue mich euch bald mehr berichten zu können.

Übrigens habe ich ein neues Programm gefunden um bessere Foto Collagen zu machen. Wie findet ihr sie? Bzw. welche findet ihr denn besser??

In diesem Sinne wünsche ich euch allen einen wundervollen Abend und

herzliche Grüße aus dem Schwobeländle

eure Sonja von Elebätsch